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Afghanistan

Spenden und Gebete für afghanische Mädchen und Frauen

Afghanin

Zwischen Angst und dem Willen zum Widerstand: Frauen und Mädchen in Afghanistan

Die jüngsten Ereignisse bestätigen, wie sehr die Sorge um Frauen und Mädchen in Afghanistan berechtigt ist. Mit Spendenaufrufen und Gebetsvorschlägen möchten die Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau der weiblichen afghanischen Bevölkerung beistehen.

In Afghanistan haben die Taliban ein Übergangskabinett präsentiert: Unter den Mitgliedern befindet sich keine einzige Frau. Laut Medienberichten haben Frauen in Kabul gegen diese Entscheidung protestiert. Es wird berichtet, dass einige dafür mit einer Peitsche geschlagen wurden. Schließlich ließen die Taliban verkünden, dass Proteste ohne Genehmigung künftig verboten seien, zudem untersagten sie die Berichterstattung über Demonstrationen.

Versorgungslage und Frauenrechte in Gefahr

Sorge um die Sicherheit von afghanischen Frauen haben sich schon in den Tagen zuvor die Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau (EFHN) gemacht. „Die Nachrichten und Bilder, die in den vergangenen Wochen von Afghanistan aus um die Welt gegangen sind, haben uns schwer erschüttert“, so Luise Böttcher, Vorsitzende im Landesverband EFHN: „Besonders die Frauen und Mädchen des Landes sehen einer ungewissen Zukunft entgegen: Zu den bereits bestehenden Problemen, wie einer angespannten Versorgungslage durch anhaltende Dürre und Missernten, kommt nun die Angst, dass ihre hart erarbeiteten Rechte und Bildungschancen um Jahre – vielleicht Jahrzehnte – zurückgeworfen werden.“ Solidarität mit den Frauen könne durch Gebete, aber auch durch die finanzielle Unterstützung konkreter Spendenprojekte gezeigt werden.

Spendenprojekte vorgestellt

Vor dem Hintergrund dieser Eindrücke bitten die EFHN auch um Spenden. Es wurden vier Organisationen recherchiert, die auf je eigene Weise Hilfe für afghanische Frauen und Mädchen leisten. Auf der Website werden die Organisationen mit dem Spendenkonto vorgestellt. „Alle vier Organisationen leisten auf unterschiedliche Weise wichtige Arbeit für afghanische Frauen und Mädchen“, so Böttcher. „Sie alle sind dabei auf Spenden und Ihre Gebete angewiesen, um ihre jeweiligen Projekte fortführen zu können.“
Spendenprojekte, welche afghanische Frauen und Mädchen unterstützen

Im Gebet verbunden

Auf dieser Seite sind zudem Gebete abrufbar. Auf der Seite heißt es dazu: „Als christliche Frauen können wir unsere Solidarität im Gebet zum Ausdruck bringen, egal ob allein oder in der Gruppe. Für alle, denen hierfür die Worte fehlen, haben wir ein Gebet vorbereitet, das Hoffnungen, Wünsche und Bitten für die Afghaninnen zum Ausdruck bringt, die einer ungewissen Zukunft entgegenblicken.“
Gebet in Kurzfassung (PDF)
Gebet in Langfassung (PDF)

Solidarität auf unterschiedlichen Wegen zeigen

Die Vorsitzende Luise Böttcher ermutigt auch dazu, auf eigene, persönliche Weise aktiv und kreativ zu werden: „Solidarität kann vielfältig sein, je nachdem welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen.“ Ein Ausdruck von Solidarität nach außen könne sein, an Demonstrationen teilzunehmen oder in den Sozialen Medien aufmerksam zu machen und entsprechende Beiträge zu teilen, auch wenn das allgemeine Interesse langsam nachlasse. 

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