Menu
Menü
X

Ökumenischer Kirchentag

"Baum der Hoffnung" und Unterstützung der Stadt für Kirchentag

Der Baum steht.

Trotz Corona soll der Ökumenische Kirchentag im Mai 2021 in Frankfurt stattfinden - als Sonder-Auflage mit vielen Internet-Angeboten. Die Vorbereitungen laufen. In der Innenstadt wurde ein "Baum der Hoffnung" gepflanzt, Oberbürgermeister Peter Feldmann bietet den Römer als Veranstaltungsort an.

Die Beauftragten der Gastgebenden Kirchen für den 3. Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt 2021 Miriam Küllmer-Vogt und Werner Thomas pflanzten am gestrigen Mittwoch einen Baum der Hoffnung. Die zweifarbige Eiche in der Liesel-Christ-Anlage soll als sichtbares Symbol der Hoffnung in Zeiten der Corona-Krise stehen - auch der Hoffnung darauf, im Mai 2021 gemeinsam einen Ökumenischen Kirchentag feiern zu können.

"Wir freuen uns darüber den Baum im kommenden Frühjahr austreiben und gedeihen zu sehen", erläutert Thomas, Bistumsbeauftragter des Bistums Limburg und Küllmer-Vogt, Beauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ergänzt: "Er soll ein wachsendes Zeichen unseres Engagements für die Ökumene, den Ökumenischen Kirchentag und die Menschen dieser Stadt sein."  

Stadt bietet Römer als Veranstaltungsort an

Unterdessen hat Oberbürgermeister Peter Feldmann den Veranstaltern die umfassende Unterstützung der Stadt zugesagt. Hierzu gehört auch das zusätzliche Angebot, Räume im Rathaus Römer zu nutzen. Das Stadtoberhaupt empfing eine Delegation des Ökumenischen Kirchentages am 23. Juni zum Kennenlerngespräch.

„Das Protokoll hat den Römer für den Zeitraum geblockt. Wir als Stadt möchten, dass der Ökumenische Kirchentag auch in unseren Räumen stattfindet“, sagte der Oberbürgermeister. Er fügte hinzu, dass sich die Frankfurter auf Austausch und Begegnung freuten. Corona und die damit teilweise verbundene Einsamkeit und Isolation hätten verdeutlicht, wie wichtig es sei, Gemeinschaft auch unter besonderen Bedingungen zu schaffen, fügte Feldmann hinzu. Allerdings bedeute die Pandemie auch Unsicherheit bei der Planung. „Wir wissen aktuell nicht, unter welchen Bedingungen der ÖKT stattfinden wird“, sagte der Oberbürgermeister.

Vorfreude – trotz schwieriger Bedingungen

Bettina Limperg, die mit Thomas Sternberg die Präsidentschaft des Kirchentages innehat, sagte: „Wir freuen uns sehr auf den 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 und nehmen dankbar wahr, dass auch auf Seiten der Stadt große Vorfreude herrscht. Auf Grundlage dieser guten Partnerschaft werden wir – trotz der aktuell schwierigen Bedingungen – nächstes Jahr beim ÖKT starke Signale der gemeinsamen Verantwortung, aber auch der Hoffnung aussenden können.“

Von Jutta Mosbach


top